Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Einfluss von intravitreal injiziertem kristallinem Triamcinolon Acetat auf die retinale Neovaskularisation in einem Mausmodell mit Retinopathia prämatororum

Spandau U.,
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Fakultät für klinische Medizin Mannheim, Augenklinik (Mannheim)

Hintergrund: Kristallines intravitreal injiziertes Triamcinolon Acetat hat möglicherweise einen positiven therapeutischen Einfluß auf proliferative, neovaskuläre bzw. ödematöse Augenerkrankungen. Ziel der vorliegenden Studie war, die angiostatische Wirkung von Triamcinolon Acetat in einem Mausmodell mit Retinopathia prämatororum (ROP) zu untersuchen.
Methoden: 18 Mäuse wurden vom 7.- 12. Tag post partum mit 75% O2 inkubiert. Am 12. Tag wurde 1 microl kristallines Triamcinolon Acetat in das Studienauge und 1 microl NaCl in das kontralaterale Auge injiziert. Die Mäuse wurden anschließend in Raumluft umgesetzt. Am 17. Tag post partum wurden die Mäuse getötet und die Augen histomorphometrisch untersucht. Der Ausmass der retinalen Neovaskularisation wurde durch das Zählen von Endothelzellen oberhalb der Membrana limitans interna retinae gemessen.
Ergebnisse: Die Studienaugen mit intravitrealer Injektion von kristallinem Triamcinolon Acetonid (Mittelwert=8,6 ± 1,48 neovaskuläre Endothelzellen pro histologischem Schnitt) wiesen eine statistisch signifikant (p<0,005) geringere Proliferation von pathologischen epiretinalen Blutgefässen auf als die kontralateralen Kontrollaugen (15,45 ± 1,62 neovaskuläre Endothelzellen pro histologischem Schnitt).
Schlussfolgerungen: Intravitreal injiziertes kristallinem Triamcinolon Acetat führt zu einer Verringerung der retinalen Neovaskularisationen in einem ROP Modell. Dieser angiostatische Effekt kann von Bedeutung sein für die klinische Behandlung von retinalen neovaskulären Erkrankungen.

Zurück/Back