Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Praevalenz von amblyogenen Veränderungen bei Kindergartenkindern: Ergebnisse einer Reihenuntersuchung

1Schnorbus U., 2Büchner T. F., 1Grenzebach U. H., 1Busse H.,
1Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Münster)
2Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Direktor: Prof. Dr. H. Busse, Domagkstraße 15, 48149 Münster (Münster)

Hintergrund: Die Augenuntersuchung im Vorschulalter wird in Deutschland im Rahmen der U1 - U9 Vorsorgeuntersuchungen von Kinderärzten durchgeführt. Aufgrund einer geringen Sensitivität können Fälle von Amblyopie oder amblyogenen Faktoren übersehen werden. 
Methoden: Ca. 500 Kinder im Alter von 3½ - 4½ Jahren wurden in ihren Kindergärten auf amblyogene Augenveränderungen untersucht. Die Ergebnisse werden mit dem Kenntnisstand der Eltern, der anhand eines Fragebogens ermittelt wurde, und Praevalenzdaten aus der Literatur verglichen.
Ergebnisse: Bei ca. 30% der Kinder wurden auffällige Testergebnisse und Befunde festgestellt (Visusreduktion, Refraktionsfehler, Strabismus). Etwa 70% dieser Kinder waren bei der Augenuntersuchung im Rahmen der U7 nicht aufgefallen. Ca. 40% aller Kinder in dieser Studie waren bereits zuvor augenärztlich untersucht worden.
Schlussfolgerungen: Ein hoher Anteil der Kinder im Alter von 3½ - 4½ Jahren zeigte auffällige Ergebnisse der Reihenuntersuchung. Wir empfahlen den Eltern in diesen Fällen eine augenärztliche Vorstellung. Die Ergebnisse zeigen, daß bei den U-Vorsorgeuntersuchungen viele dieser Befunde nicht entdeckt wurden und daß eine augenärztliche Reihenuntersuchung auf amblyogene Veränderungen im Vorschulalter notwendig ist.
Die Studie wird von der Bertelsmann-Stiftung unterstützt.

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