Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Tagfahrlicht: Gesetzliche Rahmenbedingungen und Technische Realisierung am Fahrzeug

Grimm M.,
Hella KG Hueck&Co (Lippstadt)

Das Fahren mit Licht am Tage zur Kenntlichmachung sich bewegender Fahrzeuge ist in den nordischen Ländern seit vielen Jahren gängige Praxis und zum Teil gesetzliche Vorschrift. Seit einiger Zeit wird auch in anderen Ländern wie Canada, USA aber auch im Geltungsbereich der Europäischen Zulassungsvorschriften ECE über die Einführung von Tagfahrlicht zur Sicherheitserhöhung diskutiert. Insbesondere in Dämmerlichtsituationen sowie bei starken Kontrasten durch Sonnenlicht und bewaldete Abschnitte auf Landstraßen führt das Fahren mit Tagfahrlicht zu einem deutlichen Sichtbarkeitsgewinn. Auch Fußgänger, speziell ältere Verkehrsteilnehmer, können in städtischen Situationen fahrende Fahrzeuge von parkenden wesentlich besser unterscheiden, die periphere Wahrnehmung wird stark verbessert. Aus diesem Grunde wurde im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung der Europäischen Fahrzeugindustrie die Einführung der Tagfahrlichtfunktion im Rahmen der Erhöhung des Fußgängerschutzes zusammen mit anderen Maßnahmen angeboten, was sich zur Zeit in der Prüfung durch die Europäische Kommission und das Europa-Parlament befindet. Der Beitrag erläutert die gesamte politische und gesetzliche Situation im Rahmen der Einführung der Tagfahrlichtfunktion. Darüber hinaus werden technische Randbedingungen bei der Entwicklung für die Einführung einer solchen Funktion im Neufahrzeugbereich sowie in der Nachrüstung dargestellt. Lichttechnische Parameter, wie Leuchtdichte, Größe der leuchtenden Fläche und Kontraste, werden ebenfalls berücksichtigt. Insbesondere Tagfahrleuchten mit geringem Energieverbrauch sowie alternativen Lichtquellen mit ihren Vor- und Nachteilen werden im Überblick dargestellt.

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